20171123 uebersetzungswettbewerb1Heute, am 23.11.2017, war es soweit: Insgesamt 751 Schulen aus EU-Ländern schickten ihre Schäfchen ins Rennen um den Gewinn des diesjährigen Übersetzungswettbewerbs „Juventes Translatores“, organisiert und durchgeführt von der EU-Kommission. Unsere Schule wurde ausgewählt, um als eine von 96 Schulen aus Deutschland an den Start zu gehen. 
„EU 60 – der 60. Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft“ lautete das Thema der Texte, die in diesem Jahr übersetzt wurden. Grundsätzlich sind 552 Sprachkombinationen möglich, aber in der Regel wird vom Englischen in die Muttersprache, in unserem Fall also Deutsch, übersetzt. Als Hilfsmittel sind lediglich Wörterbücher erlaubt, keine Computer oder sonstige elektronische Geräte. Schulen in den EU-Mitgliedstaaten können bis zu fünf Schüler jeglicher Nationalität anmelden.20171123 uebersetzungswettbewerb
„Dies ist eine tolle Initiative, die zwei der wichtigsten europäischen Werte, nämlich die Sprachenvielfalt und die Talentförderung, zusammenbringt“, sagte Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt und Personal.
Für uns gingen ins Rennen Jelka Schäfer, Henna Youssofi und Radia Bouzerb – alles drei Schülerinnen der Q1. Der Titel ihres Textes lautete „Sitxy this year, so get those candles lit!“. Und der stellte für unsere Teilnehmerinnen schon die erste Hürde dar: „Sechszig dieses Jahr, also lasst uns diese Kerzen anzünden!“ – hört sich wenig idiomatisch an. Hier ist also Fingerspitzengefühl gefragt. Unsere Mädels lösten diese Schwierigkeit zum Beispiel mit der Übersetzung „Sechzig Jahre! Lasst uns feiern!“ – eine gelungene Lösung, wie ich finde. 
Überrascht waren Henna, Jelka und Radia darüber, wie kurz und leicht der zu übersetzende Text war.  Deshalb kamen sie mit den zwei Stunden Zeit auch sehr gut aus. Ob sie die Schwierigkeit, die in solchen zu übersetzenden Texten stecken, möglicherweise unterschätzen, wird sich spätestens im Februar nächstes Jahr zeigen. Denn dann werden die Gewinnerinnen und Gewinner (pro Land nur eine(r)) auf der Website der EU-Kommission (ec.europa.eu/translatores) veröffentlicht. 
Eine Teilnahme-Urkunde erhält jede Schülerin - und wer weiß? Vielleicht geht es ja für eine unserer Tabulanerinnen nächstes Jahr im April zur Preisverleihung nach Brüssel. Die Englisch-Fachschaft drückt ihnen auf jeden Fall fest die Daumen!
Rebecca Krupp
 
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