Pioniere“ am Tannenbusch-Gymnasium: „Schüler beraten Schüler“

Bei persönlichen, familiären und schulischen Problemen gibt es an unserer Schule bereits zahlreiche Ansprechpartner. Als ausgebildete BeratungslehrerInnen stehen Frau Lichtenthäler, Frau Reuter und Herr Döring zur Verfügung. Herr Raabe und Frau Sobkowiak unterstützen als Sozialarbeiter vom Sommerberg die Beratung und einmal im Monat bietet Herr Kinder als Schulpsychologe von der Caritas eine Sprechstunde an.

Ein umfangreiches Angebot, doch reicht das? Fest steht, dass sich ratsuchende Schüler gern auch an Gleichaltrige wenden, um ihr Problem in den Griff zu bekommen. So kam die Idee i

Offenbar stieß das Thema bei vielen auf großes Interesse und engagiert wurden viele Beratungsanlässe wie Mobbing, familiäre und individuelle Probleme diskutiert. Und es zeigten sich bald Beratungstalente, also Schüler, die mit viel Einfühlungsvermögen und Kompetenz in der Lage waren, anderen zur Seite zu stehen.n der Schülervertretung auf, auf einer SV-Fahrt sich mit dem Thema Beratung genauer zu beschäftigen. Attraktiv erschien dann das Angebot der Friedrich-Ebert-Stiftung, diese Fortbildung auf einer viertägigen Berlin-Fahrt durchzuführen. Und das klappte tatsächlich. Vom 9. – 12.9.2016 machten sich 21 Schülerinnen und Schüler der SV mit ihren Verbindungslehrern Frederike Kemper und Andreas Döring, Amal Sobkowiak und den ehemaligen Schülerinnen

k 20160910 news BerlinfahrtSVNatalie Wittmann und Sarah Wahabzada auf den Weg nach Berlin, um in mehreren Workshops das Beraten zu lernen. Amal Sobkowiak und Andreas Döring machten sich alle Mühe, ihre Erfahrungen mit dem Thema Beratung weiterzugeben und in Rollenspielen und anhand praktischer Beispiele einzuüben.

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Auf große Begeisterung stieß, dass journalistische Experten aus dem Print- und Grafikbereich nach der inhaltlichen Arbeit gemeinsam mit den Schülern Informationsflyer entwickelten, die bald an unserer Schule auf das neue Beratungsangebot aufmerksam machen werden. Bald, denn ein wenig Schulung für die nun Interessierten ist noch geplant. Immerhin war die Begeisterung zum Schluss so groß, dass von „Pionieren“ am Tabu die Rede war. Diese Art des Beratungsangebots ist in der Tat in Bonn und auch anderswo kaum verbreitet.

Auch wenn die Freizeit auf der viertägigen Berlinfahrt eher knapp bemessen war, da auch noch ein Bundestagsbesuch, ein Gespräch mit einer Bundesabgeordneten, eine Führung durch das politische Berlin mit Quiz, ein langer Film zu Lichtenhagen und ein Besuch des historischen Museums auf dem Programm standen, war die Stimmung gut und schnell wurde der Ruf nach einer weiteren SV-Fahrt laut. Schauen wir mal.k 20160910 news BerlinfahrtSV1

(Andreas Döring, SV-Lehrer)

 


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