20170927 todiFoto 2Was sind eigentlich zwei Wochen? An sich eine ziemlich kurze Zeit – es sei denn, man erlebt sie sehr intensiv und bewusst.
Das ist die Erfahrung, die zehn Schülerinnen und Schüler – fünf aus unserem Gymnasium, fünf aus unserer aktuellen italienischen Partnerschule in Umbrien, dem „Liceo Jacopone da Todi“ – vom 8. bis zum 23. September in Bonn geteilt haben. Der Abschied am Flughafen Köln/Bonn war ziemlich emotional – nur deswegen nicht so traurig, weil der Gegenbesuch im April 2018 schon lange feststeht.

Schon zum zweiten Mal findet somit das Exzellenz-Projekt im Fach Italienisch für Italienischschülerinnen und -schüler unserer Q1 statt, welche in der EF eine gute Leistung im Fach Italienisch (aber auch in den Hauptfächern) und also eine außerordentliche Motivation gegenüber der Sprache und Kultur Italiens gezeigt haben. Nach dem zweiwöchigen Aufenthalt der italienischen Gäste in unserer Schule und in den Familien unserer Teilnehmer findet nächstes Jahr der Gegenbesuch in Umbrien direkt nach den Osterferien statt, ebenso für zwei Wochen.

Während der Austauschzeit gehen die Gäste jeden Tag in die Partnerschule und nehmen am normalen Unterricht teil.
Etwa drei Stunden pro Woche erhalten sie aber auch von der Partnerschule extra für sie organisierten Förderunterricht in der Partnersprache.
Ausflüge, die sowohl von der Schule als auch von den Gastfamilien organisiert werden, bieten ihnen eine kulturelle und soziale Ergänzung zum Schulprogramm.
In diesem September war die von Herrn Pizzo begleitete Gruppe in der Bonner Innenstadt, in der Augustusburg in Brühl sowie mit dem Schiff in Königswinter und bei einer Wanderung im Wald bis zum Drachenfels unterwegs. Mit den Gastfamilien waren die Gäste unter anderem in Köln und im Freilichtmuseum in Kommern.
Aus Italien hatten unsere ersten Tabulanerinnen, im letzten Frühjahr „in Mission“ in Umbrien, schöne Bilder aus der umbrischen Region, aber auch aus Florenz und aus Rom nach Bonn geschickt..

Die Teilnehmer an diesem Exzellenz-Programm verbessern nach dem Besuch in der Partnerschule ihre Kompetenzen in der Partnersprache so deutlich, dass sie nach ihrer Rückkehr Aufgaben im Italienischunterricht hier bei uns (bzw. in Deutschunterricht in Italien) übernehmen können. Dabei sind z.B. Hilfen bei Übungen, Wiederholung von Grammatik, aktive und kompetente Unterstützung von Rollenspielen im Unterricht, Angebot von Konversationseinheiten schon umgesetzt worden – als Beitrag für die Verbesserung des Lernklimas und der Leistung der gesamten Lerngruppe, nach dem Modell des „Peer-Tutoring“, der Unterstützung im Unterricht durch erfahrene Mitschülerinnen und Mitschüler.

Die Ergebnisse des ersten Jahrgangs waren sehr ermutigend, da die Sprachkompetenzen der Teilnehmerinnen enorm gestiegen sind und die Italienischkurse, in denen die Schülerinnen des Projektes 2016/17 mitgewirkt haben, in vielen Aspekten davon profitieren konnten.

Die aktuellen Italienischschülerinnen und –schüler der EF sitzen schon ungeduldig in den Startlöchern, als Kandidaten für das Programm 2018/2019!

Dr. Giovanni Pizzo

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